NACHSTEHEND ERWIN SCHMIEDEL ALS DICHTER
Leider habe ich für diese Sparte der Kunst kaum mehr Zeit.
Unverstand
Sonne,
Mond und Sterne, sieht der Mensch sehr gerne
Wälder,
Wiesen, Flüsse wunderbare Regengüsse
Schöne
Berge und die Täler makellos und ohne Fehler
Ach
wie innig fest ist die Natur,
Menschheit
doch beharrst du stur,
deiner
minderen Gelüste
und beraubst dich deiner nährend Brüste!
Ursprünglich
Aus
dem Fels entspringt ein kühler Quell`
den
Tann und das Moos feucht benetzend
Er
strebt zu dem Tal so glitzernd und hell
Sein
steinernes Bett stets versetzend.
Auch
labt das Bächlein Wand`rer und Wald
Glänzt
golden in den Strahlen der Sonne
In
ewiger Jugend, doch unsagbar alt
Am
mächtigen Berge, in seliger Wonne.
Rauschendes
Naß, du bist wie das Leben
Schlängelst dahin ohne jegliche Rast.
Wirst
oft gehindert am emsigen Streben
Aus Staub warst du und Staub wirst du sein
Gottes
Tränen netzen die Erde bringen Leben uns darnieder.
Sein
Lachen ist der Sonne Schein und es erblüht aus seiner Liebe
der
Menschen tägliches Brot.
Herr
schenk uns doch!...Macht..!? Geld...!
Vater
gib uns!.. Vergib uns !.. Aber mache für uns!..
Schaffe
für uns!.. Liebe, lebe für uns!..
Bitte!..
Bitte? Ach ja „ Bitte lieber Gott „.
Fast
hätten wir vergessen zu bitten, den Schöpfer
der
Schaffenden, wir die Geschaffenen.
Verneige
dich Mensch, zolle Achtung dem Göttlichen
Bitte
in Demut und empfange in Dankbarkeit!
Vor
allem aber, suche dich selbst!
So
du dich gefunden hast, hast du schon erkannt welche
Ehre
dir zu teil wurde.
Nun
siehst du, dass dein Flehen schon vor deiner
Bitte
erhört wurde .
Danke dafür!
WIR BEIDE
Oh
sei nicht verzagt mein treues Herz,
steh`
immer dir zur Seite.
Was
fürchtest du?
S`ist
nichts als die nächtliche Weite
Es
graut dir im Schlafe, das ist nur ein Traum.
Ich
wache an deiner Seite und über uns wacht ein Baum.
Dein
liebreiches Antlitz wie bebt es im Schlummer
Bist
so bewegt, eine Täuschung ist dein Kummer
Nun
bett ich dein Haupt an meine Brust, halt fest dich umschlungen
und
wecke dich just als deine Angst wir gemeinsam bezwungen
Und
als du erwachtest, da dacht ich bei mir
Mein
Leben ist reich ob der Liebe zu dir